Die Hommingberger Gepardenforelle und die Webstandards
Natürlich barrierefrei - Die Hommingberger Gepardenforelle bei BWL
Hommingberger Gepardenforelle - eigene Teilnehmerseiten:
- Hommingberger Gepardenforelle barrierefrei bei WAI-Austria,
- Hommingberger Gepardenforelle barrierefrei bei KE,
- Hommingberger Gepardenforelle barrierefrei, Testlink Kanzlei,
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Allgemeines Kopfschütteln bei den Besuchern. Was hat accessibility & usability mit Fischen zu tun? Welche Rolle spielen dabei die Webstandards, deren Einhaltung von vielen web workern immer wieder empfohlen oder gefordert wird?
Web Designer oder Agenturen, die sich darüber beschweren, dass der w3c-Validator bei vielen "bedeutenden Webseiten" immer die gleichen Fehler meldet und daraus schlußfolgern, dass dieser Online-Dienst nichts taugt, werden für das Thema "Gepardenforelle - Webstandards - barrierferei" kaum einen "Draht" haben. Für sie wird diese Webseite über die Hommingberger Gepardenforelle, natürlich barrierefrei und unter Beachtung der Webstandards gefertigt - uninteressant sein.
Und tschüsss...
Für alle anderen werde ich weiterschreiben. Sicher nicht so stilistisch ausgefeilt, wie mein guter Freund und Kollege Michael Charlier von KommKonzept, dennoch.
Link-Tipps:
Aber zunächst zurück zum Anfang...
Hommingberger Gepardenforelle: Barrierefrei mit Webstandards
Mit der Forderung nach Web-Seiten, welche barrierefrei (zugänglich und gebrauchstauglich) sind, rückte die Einhaltung der gängigen Webstandards zunehmend in den Focus von ehrlichen und seriösen Web-Agenturen.
Es ging jedoch nicht allein darum, durch Einhaltung der Webstandards den Regeln oder Empfehlungen genüge zu tun.
Die Erstellung von Webseiten oder Webprojekten unter Anwendung der w3c-Webstandards hat viele Vorteile, von denen in ganz besonderen Maße auch Menschen profitieren, welche mit Behinderungen leben. Ja, mehr noch: Oft sind es die angewandten Webstandards, die den Nutzern alternativer Technologien den Zugang zu Webinhalten überhaupt erst ermöglichen.
Doch wie lässt sich Barrierefreiheit (accessibility, usability) und Standardkonformität im Agenturalltag verkaufen?
Lange wurde im Kreis der Kollegen darüber diskutiert.
Sich allein am Nutzen für Menschen mit Behinderung zu orientieren, schien genauso wenig zielführend zu sein, wie das Argument der Reichweitenerhöhung von Webseiten, welche barrierefrei und nach Webstandard gefertigt sind.
Für letzteres gab es bis zum Auftauchen der Hommingberger Gepardenforelle auch mehr Vermutungen als Beweise.
Linktipp:
c't-Wettbewerb: Hommingberger Gepardenforelle
Am 16.April 2005 startete die Zeitschrift c't einen SEO-Wettbewerb zur Suchmaschinenoptimierung (SEO: Abkürzung für (engl.) Search engine optimization).
In diesem Wettbewerb geht es in Kern darum, seine Webseiten unter einem bislang nicht existierenden Suchbegriff soweit wie möglich in die Spitze der Trefferlisten zu bringen.
Um andere Webseiten oder Themen nicht zu benachteiligen oder zu behindern, und zur Sicherung einer einheitlichen Ausgangsposition für alle Beteiligten, wurde der Kunstbegriff "Hommingberger Gepardenforelle" frei erfunden. Es gab also bis zum 16.04.05 weder in der virtuellen noch in der realen Welt einen Ort Hommingberg und auch keinen Fisch mit diesem Namen.
Ziel ist es herauszufinden, welche der zur Verfügung stehenden Mittel und Tricks geeignet wären, in den großen Suchmaschinen vordere Plätze einzunehmen.
Link-Tipp:
Heise-Ticker.
Hommingberger Gepardenforelle plus Accessibility & Usability
Die Anzahl Webseiten, die am Wettbewerb teilnehmen, stieg in einem unglaublichen Tempo.
Es zeigte sich aber bald, dass es wohl der überwiegenden Zahl der Teilnehmer nur allein um die vorderen Plätze geht. Probleme der Zugänglichkeit, Benutzbarkeit und Standardkonformität spielen häufig eine untergeordnete Rolle. Die Seiten validieren nicht, berücksichtigen nicht die Webstandards, sind unstrukturiert oder schwer lesbar. Damit sind sie für so manchen Besucher unzugänglich oder zumindest schwer benutzbar.
Damit relativiert sich der gute Platz in der Trefferliste sehr schnell.
Was nutzt ein suchmaschinenoptimiertes Angebot, wenn ein Teil der Besucher nichts oder wenig damit anfangen kann.
Unter den Suchbegriffen "Hommingberger Gepardenforelle" werden aktuell (Stand 06.08.2005) mehr als 1,6 Millionen Webseiten gelistet. Eine Analyse der ersten 20 "Hommingberger Gepardenforellen" ergab, dass viele von ihnen "schwer krank" sind.
Ein Vergleich mit solchen Webseiten erscheint für auf Qualität bedachte web worker nicht ratsam, zumal einige dieser gut plazierten Seiten mit Mitteln gepusht sind, die in der täglichen Arbeit nicht oder nur begrenzt anwendbar sind.
Daher setzen die Accessibility-Experten weitgehend auf Methoden, welche auch im Agenturalltag bei Kundenprojekten tatsächlich angewendet werden können.
Schwerpunkte sind die Durchsetzung der Webstandards bei der Quelltexterstellung sowie eine geeignete und gut linearisierbare Inhaltsstruktur. Es soll auch herausgefunden werden, welche Standardelemente eines Webdokumentes und welche strukturellen Elemente des Inhaltes Einfluß auf die Platzierung in den Suchmaschinen nehmen.
Diese Fragen stellt sich auch Kollege Stefan Blanz von Wertewerk in seinem Beitrag unter der Überschrift
"Suchmaschinenoptimierung mit der Hommingberger Gepardenforelle".
Aber auch Martin Ladstätter von
bizeps war das Thema "Hommingberger Gepardenforelle" einen Beitrag wert.
Die so gewonnenen Erkenntnissen sollen auf Webprojekte übertragen werden, die den Webstandards entsprechen, barrierefrei sind und auf vorderen Plätzen in den Suchmaschinen landen - auch wenn es mal nicht um die Hommingberger Gepardenforelle geht.
Hommingberger Webstandards
Kennen Sie den Ort Hommingberg? Oder das Hommingberger Land?
Glauben Sie, dass es irgendwo auf dieser Welt eine Hommingberger Straße gibt, die barrierefrei zu begehen und zu befahren ist?
Oder gar einen Teich mit Hommingberger Gepardenforellen, an dessen Ufern ein engagierter Accessibility-Spezialist sitzt und über die Zugänglichkeit und Benutzbarkeit von Webangeboten, über Webstandards oder über barrierefreie Weblösungen nachdenkt?
Nein? Sehen Sie, genau das ist mein Problem. Denn auch den Ort Petershagen glaubt man am Ende der Welt und traut diesem Ort nicht zu, ein paar kluge Köpfe zu haben...
BWL ohne Hommingberger Gepardenforelle
"Barrierefreie Weblösungen" hatte zwar die Diskussion um den Wettbewerb und die Optimierungsbemühungen im Kollegenkreis verfolgt, zunächst aber entschieden, sich nicht weiter darum zu kümmern.
Mir war bekannt, dass zu einer guten und sehr guten Suchmaschinenplatzierung nicht nur Webprojekte nach Webstandard - möglichst auch barrierefrei - gehörten, sondern auch eine ausreichende Verlinkung von anderen, thematisch gleichartigen Seiten.
Ich war mir zwar sicher, dass sich meine Webprojekte an den Webstandards orientierten und dass sie durchaus auch das Prädikat "weitgehendst barrierefrei" verdienten, ausreichend kompetente und bekannte Linkpartner konnte ich jedoch nicht aufweisen.
Klar doch, wer verlinkt schon an das Ende der Welt zu einer gänzlich unbekannten Seite?
Ausserdem war ich zu diesem Zeitpunkt mit meinem Projekt
"Suchroutine" beschäftigt und lies mich daher nicht weiter auf die Gepardenforelle ein. Löwen essen eh keinen Fisch - zumindest ich nicht.
Barrierefrei...und leichtsinnig
In der festen Überzeugung, nicht in der Liga mitzuspielen, in der vordere, oder zumindest gute Platzierungen vergeben werden, ließ ich mich im Rahmen zweier Beiträge (
Kurzinformation Module und
Suchroutine) dann doch zu Bemerkungen über die Hommingberger Gepardeforelle verleiten.
Die Beiträge waren alles andere als auf diese "Reizworte" optimiert und ich hatte keinerlei Befürchtungen zum Jäger der Gepardenforelle zu werden.
Daher war ich reichlich irritiert, als ich dennoch die beiden genannten Webseiten unter den ersten 65 Treffern wiederfand (Suchbegriffe: "Gepardenforelle accessibility").
Für "Gepardenforelle barrierefrei" und "Gepardenforelle Webstandards" konnte ich keine Treffer landen. Das aber war nur zu verständlich.
Standardkonform - strukturiert - linearisierbar
Wenn also Webseiten,
- die eine gute bis sehr gute Linearisierung des Inhaltes ermöglichen,
- mit den notwendigen und semantisch richtigen Strukturelementen versehen sind,
- eine zweckmäßige Gliederung des Inhaltes haben,
- sich an den Webstandards orientieren und
- auch sonst alle empfohlenen Elemente des HTML-Grundgerüstes besitzen,
bereits schon zu einem bemerkenswerten Ranking führen, müßte es doch den Versuch wert sein, auch für sich selbst eine bescheidene Optimierung zu probieren.
Ich rechnete mir allerdings keine größeren Erfolge aus, wollte ich doch die Optimierung ausschließlich unter Verwendung der Module meiner
bwl collection vornehmen.
Es galt also zu schauen, wo im Rahmen seriöser Methoden Handlungsbedarf bestand. Dabei vermied ich es sehr vordergründig, die Quelltexte der Mitbewerber zu studieren.
Das erwies sich später als eine kluge Entscheidung. Eine große Anzahl von in der Spitzengruppe gelandeten Webseiten ließ nämlich auch im Quelltext jeglichen Bezug zu den relevanten Suchbegriffen vermissen.
Wer hier also glaubt, ein zutreffendes Suchergebnis zu erwischen, wird möglicherweise bitter enttäuscht werden. Meine Abneigung gegen Weblogs wurde dadurch im übrigen um nichts geringer.
Außerdem entschloss ich mich, einen speziell auf das Thema
Hommingberger Gepardenforelle zugeschnittenen Beitrag einzustellen.
Dieser wurde im Aktuell-Bereich am 04.08.05 eingestellt und zwischen dem 05.08 und 07.08.05 noch etwas optimiert.
Die ab dem 06.08.05 wahrnehmbaren Entwicklungen im ranking veranlasste mich, im Tagesverlauf des 07.08.05 den vorliegenden Beitrag unter dem eigenständigen Hauptnavigationspunkt "Gepardenforelle" einzustellen, sowie am Abend des 07.08.05 im Partnerprojekt wai-austria.at einen weiteren Beitrag über die
Hommingberger Gepardenforelle im dortigen Aktuell-Bereich zu veröffentlichen.